Meine Ausbildung


Im Gegensatz zu Ländern wie China oder Korea kann man in Deutschland Naturheilkunde nicht an einer Universität studieren, um Heilpraktiker zu werden. Man muss den Umweg über ein Medizinstudium machen oder in einer Heilpraktikerschule lernen. Aber immerhin gibt es in Deutschland mit dem Heilpraktiker noch einen zweiten offiziellen Beruf neben der Schulmedizin. Das ist in den meisten Ländern nicht mehr der Fall.

Der Umweg über das Medizinstudium ist nicht zu empfehlen, weil man dort zu viel „falsches“ Denken vermittelt bekommt. Der Heilpraktikerberuf ist gerade deshalb wichtig, weil man in der Naturheilkunde anders denkt. So bekommt der Patient eine neue Chance.

Ich habe meine Ausbildung beim Bildungs- und Gesundheitszentrum in Solingen (heutiger Name ALH) gemacht. Das ist ein Fernlehrinstitut. Es kombiniert die theoretische Wissensvermittlung mit praktischen Seminaren. Dank der Lehrbriefe, die mir nachgeschickt wurden, konnte ich schon während der Ausbildung meine erste längere Asienreise machen, während der ich die Möglichkeit hatte, in einer Akupunkturpraxis zu hospitieren und viele Naturheilkundige kennenzulernen. Damals habe ich auch den ersten Kontakt zur Ginseng-Wurzel bekommen. Heute bin ich einer der wenigen Ginseng-Fachleute in Deutschland.

1978 habe ich die amtsärztliche Überprüfung bestanden und bin seither Heilpraktiker und seit vielen Jahren erst Mitglied im Berufs- und Fachverband Freie Heilpraktiker und seit Gründung im Heilpraktiker-Berufs-Bund.

Mein Heilpraktiker-Diplom

Nach Erhalt meiner Urkunde habe ich dann in verschiedenen Praxen assistiert, bevor ich am 1. August 1978 meine Praxis in Hamburg-Farmsen eröffnet habe.

Danach habe ich mich durch Teilnahme an Seminaren, Kongressen weitergebildet. Sehr fruchtbar ist die Zusammenarbeit mit Kollegen aus vielen Ländern, insbesondere China, Korea und Brasilien. Dort habe ich in Krankenhäusern für Naturheilkunde und bei Kollegen hospitiert. In der Praxis von Dr. Puramo Chong nahe Seoul habe ich mehrfach hospitiert und schließlich einen ganzen Monat lang die koreanische Konstitutionsmedizin und Sa-am Akupunktur praktisch gelernt. Auch wenn sich ein Monat nicht viel anhört; bei bis zu 200 Patienten am Tag und sechs Tagen die Woche, war das ein sehr intensives Studium.

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