Ohne Gesundheit ist alles nichts

Ausleitungsverfahren


Chinesische Naturheilkundige erklären die Entstehung von Krankheiten damit, dass der Energiefluss gestört ist. Also setzt man Akupunkturnadeln, um den Fluss wieder in Gang zu bringen. Akupunktur funktioniert so lange, wie es Energie im Körper gibt. Fehlt die Energie, muss man Energie von außen zuführen, z. B. durch koreanischen Ginseng.

Die europäische Naturheilkunde sieht dagegen die Entstehung von Krankheiten als eine Vergiftung der Säfte (Blut, Lymphe). Will man die Krankheit behandeln, muss man die Gifte also ausleiten. Das kann man auf ganz unterschiedliche Weise tun, z. B. mit dem Ginseng wie Koreaner oder Chinesen. Oder mit der berühmten Frühjahrskur mit Pflanzensäften, eine Mischung von Ausleitung und Zuführung von neuer Energie durch die vielen Wirkstoffe in den Pflanzen.

Man sieht daran, wie ähnlich Naturheilkunde überall auf der Welt ist.

Es gibt aber auch spezielle Ausleitungsverfahren. Am liebsten setze ich das Baunscheidtieren ein, eine Methode die früher einmal Volksheilkunde war. Dabei wird die Haut ganz oberflächlich eingeritzt und anschließend mit einem Spezialöl eingerieben. Diese Methode eignet sich für viele Krankheiten, besonders aber für Mandelentzündungen, ob akut oder chronisch.