Ist Alkohol ein Killer?

In den letzten Tagen gingen wieder einmal Berichte über angeblich zu hohen Alkoholkonsum und seine Folgen durch die Presse. Die "bekömmliche" Dosis ist wieder heruntergesetzt worden. "Exzessive" Trinker, die mehr als die "bekömmliche" Dosis trinken sollen häufiger als Nichttrinker an Demenz erkranken und insgesamt fünf Jahre kürzer leben.

Die wissenschaftliche Studie, die das beweisen soll, hat aber nur Menschen erfasst, die Alkohol getrunken haben, aber keine die Abstinenz üben. Da stellt sich schon die Frage, wie können die den Unterschied beurteilen, wenn er gar nicht gemessen wurde?

Alkoholgenuss in zu hohen Mengen ist sicherlich schädlich für die eigenen Gesundheit, im Verkehr und privat. Aber ob das schon bei so geringen Mengen Alkohol wie gefordert zutrifft, das wage ich zu bezweifeln. Dafür hat der Mensch ein effizientes Verdauungs- und Abwehrsystem.

Wenn ich einmal alles zusammenrechne aus verschiedenen Studien, was für uns schädlich sein soll, dann dürfte in Deutschland eigentlich kein Mensch älter als 50 Jahre werden.

Älteren von uns ist vielleicht noch der Butter-Margarine-Streit in Erinnerung, die Warnung vor Eiern, weil sie Cholesterin enthalten, Warnungen vor Zucker und Fett, Zigarretten.

Kaum jemand hat sich gefragt, warum ein Industrieprodukt wie Margarine gesünder sein sollte als (relativ natürliche) Butter? Wir kann aus einem "supergefährlichen" Ei neues Leben entstehen?

Für all die Gefahrenmeldungen sind Interessengruppen am Werk. Meist dürfte es die Pharmaindustrie sein, die gerne davon ablenkt, dass ihre Produkte die größten Killer überhaupt sind. Die Argumente sind immer ähnlich: Alkohol (Zucker, Fett) sind nicht notwendig und schädlich, aber Medikamente retten Leben.

Das ist großer Unsinn

Viele der meistbenutzten Medikamente sind tödlich. In einer Liste würde ich das so sortieren:

  • Blutdrucksenker. Sie hindern den Körper daran, das Blut so auf die Zellen zu verteilen, wie es nötig ist. Besonders ältere Menschen, die zusätzlich noch andere Medikamente bekommen, werden vergesslich und fallen leichter als andere, die diese Medikamente nichtbekommen.
  • Cholesterinsenker verhindern, dass sich der Körper gegen Erkrankungen wie z. B. Krebs wehren kann.
  • Blutverdünner sind gefährlich, weil jede Verletzung tödlich sein kann. Solche wie Aspirin, dauerhaft genommen, verursachen Magen- und Darmblutungen.

"Glücklicherweise" gibt es gegen alles wieder andere Medikamente. Je länger ein Mensch krank ist oder als Kranker eingestuft wird, desto mehr wird verdient durch Pharmaindustrie und Schulmedizin.

Die Menschheit, die Tiere, alle haben die Zeit überlebt, in der es keine Schulmedizin gab. Auch wenn es sie erst seit 170 Jahren gibt, hat sie fast die gesamte Welt kolonialisiert. Kein Mensch kommt mehr ohne sie durchs Leben. Alles wird als Krankheit erfasst, auch wenn es ganz natürlich ist wie eine Schwangerschaft.

Erfahrungsheilkunde, die es so lange wie die Menschheit gibt, wird dagegen abgewertet. Das hat natürlich auch seinen Grund. Mit Heilpflanzen kann man nur sehr kleine Geschäfte machen. Erst mit chemischen Produkten daraus kann man ein Patent anmelden und kräftig abkassieren.

Wir sollten uns bewusst sein, dass das zu immer höheren Krankenkassenbeiträgen führt, oft, ohne den von uns erhofften Nutzen zu bringen.
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